Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper

By Michael 4 Jahren agoNo Comments
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Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper

In einem gesunden Körper, wohnt ein gesunder Geist – das wussten bereits die alten Römer. Psychologen liefern nun die statistische Bestätigung dazu. Wenn man sich die Statistiken ansieht, die zeigen wie psychische Erkrankungen im Laufe des digitalen Zeitalters gestiegen sind, dann ist das wirklich erschreckend. Damit einher geht ein negativer Lebenswandel zu „weniger Bewegung“ und „schlechter, einseitiger Ernährung“.

Von mir aus kann jeder leben wie er möchte nur muss man auch das große Ganze im Auge behalten, also die Bedeutung für uns als Volkswirtschaft und Gesellschaft: Nicht ansteckende Krankheiten (NCD) wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenkrankheiten und eine Reihe von Krebserkrankungen führten 2012 laut WHO zum Tod von 38 Millionen Menschen weltweit – 16 Millionen von ihnen waren demnach jünger als 70 Jahre.

Das heißt, viele sterben nicht zufrieden im Alter sondern als relativ junge Menschen. Und die, die nicht sofort sterben, leiden an psychischen Erkrankungen. Das muss nicht sein!

Fakt ist aber auch, dass Bewegung und Sport genau dafür als Medizin funktionieren – Sport festigt also nicht nur das Bindegewebe, sondern auch die Psyche!


Ein gesunder Geist durch Sport

BildKarin Monshouwer, vom niederländischen Trimbos-Institut, wertete im Rahmen einer aktuellen Studie, Umfragen an über 7.000 Schülern zwischen 11 und 16 Jahren aus. Diesmal waren nicht nur gesundheitliche Fakten wie Körpergewicht, sportliche Aktivität und mentale Verfassung erfasst worden, sondern auch soziale Faktoren wie etwa der ökonomische Hintergrund, Angaben zum Freundeskreis und sogar zum Selbstbild der Teilnehmer.
Die Ergebnisse sind naheliegend: Laut Studie neigen Schüler die kaum Bewegung machen, eher zu Depressionen, Angstzuständen, suchtartigem Verhalten und Aggressionen.
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Bewegung generell vor psychischen Problemen schützt und Monshouwer sieht dadurch zwei Hypothesen bestätigt. Sie erklären, wie die Verbindung von Körper und Psyche entsteht:
Bewegung führt demnach über den Umweg der körperlichen Fitness zu positiven Reaktionen durch Gleichaltrige, was wiederum dem Selbstbild zuträglich ist.

Und bezogen auf Schule und Vereine, ist auch eine soziale Übung. Auch das trägt zu einer Festigung der psychischen Gesundheit bei, wie Monshouwer im Fachblatt „Clinical Psychological Science“ erklärt.

Starke Wechselwirkungen zwischen Geist und Körper

Im letzten Artikel haben wir erfahren, dass Sport das Gehirn jung und flexibel macht. Durch die Bewegung werden die neuronalen Verbindungen gestärkt und es kommt zu einer Verbesserung der Gehirnleistung.

Bewegung ist für die geistige Fitness daher von großer Bedeutung. Eine andere Studie kommt zu dem gleichen Schluss: Ausdauersport hilft gegen Vergesslichkeit. Wobei zu erwähnen ist, dass sicherlich jede Art von Bewegung das Gehirn stärkt.

Grund dafür ist das „Use it or lose it“ Prinzip welches der Körper verfolgt. All jene Bereiche werden gestärkt die man oft benutzt – all jene Bereiche werden zurückgefahren, die man nicht nutzt. Das ist ein einfaches ökonomisches Prinzip weil der Körper mit seiner Energie gut haushalten möchte. Das heißt, dass alles „Unnötige“ einfach abgebaut wird um Energie zu sparen.

Das „Unnötige“ kann leider auch eine Bandscheibe, Sehnen und Muskeln (Verkürzungen) Muskelschwäche (Rundrücken) oder Gehirnleistung sein. Das ist so wie Menschen, die seit der Schule nie wieder etwas anderes außer das TV-Programm gelesen haben, sich mit längeren Texten dann schwer tun.

Der Körper steht nicht für sich alleine!

Genauso wenig der Geist oder die Seele!

….sie gehören zusammen!

Fazit

Bewegung stärkt das Gehirn, putzt die Gefäße durch, sorgt dafür, dass Zucker und Fett besser verarbeitet werden können, erneuert die Zellen und schützt den Körper vor Stress und Verletzungen. Wir sind dazu gemacht uns zu bewegen und nicht den ganzen Tag nur zu sitzen. Der Körper passt sich jedoch allen Situationen an und das ist langfristig gesehen, nicht immer von Vorteil für uns.

Es ist daher aber auch nie zu spät mit Bewegung anzufangen. Der Körper reagiert sofort und man wird belohnt mit mehr Lebensfreude und Gesundheit für Geist, Körper und Seele!

bleibt stark!

Euer Michael

Bonus-Video

Hier noch ein interessantes Video wie sich Sport auf das Gehirn auswirkt.

Danke an Paul für den Tipp! 🙂

Categories:
  Biologische Grundlagen, Geist, Positive Auswirkungen von Bewegung, Tipps Für Den Arbeitsalltag
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 Michael

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Michael Fenböck ist Fitness-Trainer und Gründer von Fitness-Schmiede.at, begeisteter Blogger und seit vielen Jahren leidenschaftlicher Kraftsportler. Hier erfährst du mehr über ihn: Meine Geschichte

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