Sind Fitness-Trainer wirklich sadistisch?

By Michael 2 Jahren agoNo Comments
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Fitness-Trainer - die Sadisten web

Kennt ihr das? Man ist eh schon komplett fertig und dann will der Trainer, dass man NOCH was macht. Das schlimmste ist das fiese Grinsen in seinem Gesicht. Nett lächelnd trägt er dir noch ein Set von irgendeinem Wahnsinn auf. Zuerst hast du geglaubt, der ist Sadist im Nebenberuf – ABER NEIN – der macht das hauptberuflich!

Fitness-Trainer sind wohl allgemein der „Anti-Schweinehund“. Sie sind der, der dir in den Hintern tritt wenn du nicht mehr willst. Manchmal ist das auch sinnvoll und gut, aber manchmal möchte man sie auch gerne ein wenig würgen 😉

Darf ich vorstellen? Der Anti-Schweinehund aka „der Fitness-Trainer“

Da wo ich regelmäßig trainiere hatten sie früher noch den Anstand und die Ehrlichkeit, die Stunde in „Workout 1 und Workout 2“ einzuteilen. Jetzt heißt es nur noch „Warm up, Workout, Finisher“, aber eigentlich sind es 3 vollständige Workouts. Nur damit es „nicht so viel klingt“ 😛

Kommentar am Rande: Du bist ja freiwillig da – hör auf zu raunzen!

Stimmt wohl 😉

Ohne Trainer, die nur das Beste von dir wollen, würde man selten so über sich hinauswachsen, seine Grenzen ausreizen und Stolz über jede Steigerung sein. Es ist schon gut, dass sie einen treten und motivieren, damit man nicht kurz vor dem Ende aufgibt. Man lernt durchzubeißen, durchzuhalten und Schwierigkeiten zu überwinden.

Aus der Sicht der Trainer: Motivation muss sein!

Effektives Training erkennt man am Gesicht

Ob Training effektiv ist, sieht man am Gesicht!

Ich war jahrelang nur Mitglied im Gym. Dann habe ich mit Gruppentraining mit Trainer begonnen. So viel geflucht aber auch weitergebracht hatte ich beim alleine trainieren nie.

Da ich wusste wie man sich fühlt war ich, wie ich dann als Trainer angefangen habe, sehr rücksichtsvoll, hab versucht keinen zu überfordern … und was ist passiert? Die Leute waren nicht ausgelastet! Sie sind nicht weitergekommen, haben sich nicht so angestrengt und dadurch das das befriedigende Gefühl am Ende gefehlt, das man hat, wenn man sich komplett ausgepowert.

Ob noch was geht oder man gar nicht mehr kann, sieht man im Gesicht. Bestes Beispiel ist meine liebe Schwester. Die war bei den Workouts immer als erstes fertig und „nie sonderlich fertig“…. mmmh. Hab ihr beim nächsten Mal genauer zugeschaut und die hat geschummelt und abgekürzt wo es nur geht! Jetzt macht sie es ordentlich und siehe da: die Gesichtsfarbe gleicht sich dem satten Rosa des T-Shirts, sie schwitzt und quatscht nicht mehr.

Ja, man schindet die Leute! Aber nur, weil man selber NIE dieses Volumen und diese Intensität machen würde. Wenn man nicht mehr kann oder wenn es anstrengend wird, dann ändert man ganz schnell, während dem Workout, die Regeln. Aber mach‘ das einmal wenn ein Trainer oder ein Freund daneben steht – der sagt „weitermachen“ und lächelt fies!

Fazit: Trainer wollen nur das Beste für dich!

Ja ja, eh klar! Das sagen sie alle!

Aber im Grunde stimmt es! Denk darüber nach!

Und Leute zu schinden macht irgendwo auch ein wenig Spaß! Spaß deshalb, weil man selber ja auch ordentlich ran‘ genommen wird und man weiß, wie hart das ist. Diese Schmerzen gibt man dann gerne weiter hehe

Ps: Fitness-Trainer sind schlimm aber Bergführer sind fast schlimmer!

 

Bleib stark!

Dein Michael

 

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Michael Fenböck ist Fitness-Trainer und Gründer von Fitness-Schmiede.at, begeisteter Blogger und seit vielen Jahren leidenschaftlicher Kraftsportler. Hier erfährst du mehr über ihn: Meine Geschichte

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