Neues Jahr, Neues Glück – was ist dein Neujahrsvorsatz 2015?

By Michael 5 Jahren ago2 Comments
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Neujahrsvorsatz 2015
Das neue Jahr hat begonnen und die Fitness-Studios dieser Welt erfreuen sich neuer Massenanstürme… jedes Jahr das Selbe! *facepalm*
Warum brauchen wir Neujahrsvorsätze eigentlich und warum scheitern sie ständig?!

Die Antworten darauf sind sicher für manche schmerzhaft weil man dann etwas ändern müsste… und mit Änderungen tut sich so mancher schwer!

Übrigens: ganz am Ende erfahrt ihr meine eigenen, ganz persönlichen Jahrsvorsatz 2015! 🙂


Über die Psychologie der guten Vorsätze

Was ist dein Neujahrsvorsatz 2015?

Was ist dein Neujahrsvorsatz 2015?

Jedes Jahr ist es das Selbe: Um den Jahreswechsel machen sich viele Menschen Vorsätze für das neue Jahr. Doch nur knapp die Hälfte schafft es, diese auch umzusetzen. Warum dann der Aufwand?

Neujahr sei für viele Menschen wie ein Neustart„, sagt der Bochumer Psychologie Jürgen Margraf: „Dahinter stecken drei psychologische Prinzipien„. So seien Neujahrsvorsätze ein Versuch der Menschen, Kontrolle über ihr Leben zu bekommen: „Wir wollen kontrollieren, weil Stress, der kontrollierbar ist, uns nicht krank macht„.

Der zweite Grund für Vorsätze, sagt Margraf im Gespräch mit der Deutschen Welle, sei der unrealistische Optimismus des Menschen, „wir trauen uns mehr zu als wir eigentlich können„.

Man eröffnet in seinem Leben aber auch eine Kampfzone„, gibt der Kölner Psychologe Grünewald als dritten Grund an. Wenn man sich vornehme, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben, „dann bin ich in einem beständigen Kampf gegen die Nikotinsucht oder gegen den inneren Schweinehund„. Das Leben bekomme dadurch eine ganz andere Dramaturgie, auch weil man jederzeit an seinem Vorsatz scheitern könne.

Passender Artikel: Kriegserklärung dem Schweinehund


Schmerzhaftes Eingeständnis?!

Bild: casiocan / pixelio.de

Bild: casiocan / pixelio.de

Wenn man die Statistiken liest wieviele Vorsätze scheitern oder wie lange sie dauern dann löst das bei mir nur eines aus: ungläubiges Kopfschütteln!

Wenn man mehr Sport machen oder sich mehr um die Familie kümmern möchte, dann sollte man am besten schlicht und einfach damit anfangen. Egal ob Jahresende oder nicht.

Die Frage ist nur, warum man sich Vorsätze überhaupt machen muss?! Wenn man ein ganzes Jahr damit verbracht hat, die einem vermeintlich wichtigen Dinge NICHT zu tun, dann hat man entweder die falschen Prioritäten gesetzt oder sollte es sich einfach einmal eingestehen, dass andere Dinge doch wichtiger waren.

Manchmal ist es wirklich schwierig etwas zu ändern. Ich weiß das weil auch ich durch diese Lebensschule gegangen bin. Der Trick ist: loszulassen!

Wir müssen loslassen vor den unrealistischen Vorstellungen, Träumen und Wünschen.

Fangen wir doch klein an und hören uns auf selbst zu betrügen.

Die beliebtesten Neujahrsvorsätze

BildDie meisten Vorsätze haben meistens etwas mit „Gesundheit verbessern“ zu tun: also abnehmen, mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, etc.

Das sind keine kleinen Wünsche denn „Gesundheit verbessern“ bedingt eigentlich einen ziemlichen Lebenswandel.
Weg von der ungesunden Lebensweise mit Fast-Food, wenig Bewegung, Müßigkeit und Faulheit und hin zu mehr Biss, aufstehen und losgehen, nachdenken über die Nahrungszubereitung, Arbeit aber auch Freude am selber-kochen.

Das alles passiert alles im Kopf: ich kann mich entweder über die Mehrarbeit ärgern oder freuen. Ich kann den Spaziergang genießen oder verabscheuen. Die Liste ist beliebig fortführbar – hinter allen steht eine ENTSCHEIDUNG!

Einscheiden kannst nur du selbst. Für dich persönlich.

Egal wie du dich entscheidest: du wirst mit den Konsequenzen leben müssen … also wähle gut!

Mein persönlicher Neujahrsvorsatz 2015

Wie versprochen möchte ich auch über meine eigenen Vorsätze schreiben denn ich nutze den Beginn des neuen Jahres auch immer für eine Art Neuanfang.

Meine Neujahrsvorsatz 2015 lautet folgendermaßen:
Ich möchte meine Mitmenschen mit noch mehr Lebensfreude anstecken, ihnen die schönen Aspekte eines gesunden und fitten Körpers näher bringen und sie zum nachdenken anregen.

Ich möchte nämlich, dass meine Freunde, Bekannten und Leser Herr und Frau über ihren eigenen Körper und Geist bleiben und nicht der Marketing-, Lebensmittel oder Fitness-Industrie zum Opfer fallen.
Deshalb findet ihr auf diesem Blog nur Artikel und Informationen die gut recherchiert, nicht beeinflusst sind und keinen „Bullshit“ enthalten.
Categories:
  Geist, Motivation, Positive Auswirkungen von Bewegung
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About

 Michael

  (117 articles)

Michael Fenböck ist Fitness-Trainer und Gründer von Fitness-Schmiede.at, begeisteter Blogger und seit vielen Jahren leidenschaftlicher Kraftsportler. Hier erfährst du mehr über ihn: Meine Geschichte

2 Comments

  • Burger sagt:

    Schön geschrieben wirklich, ich werde dieses Jahr versuchen mal beim Feiern etwas kürzer zu treten als die letzten Jahre. Kurz vor Weihnachten gab es da einen kleinen -Total-Ausfall 🙂 Das hat einige Tage Trainingspause heraufbeschworen.

    • Michael sagt:

      Hallo Burger,
      danke für deine Nachricht!
      Ja, die Feiertage können schon mal ganz schön die (Trainings-)Pläne vernichten 😉
      Da ist es immer ganz gut VOR den Parties noch ordentlich zu trainieren weil dann ist man eh froh über ein paar Tage Pause hehe
      Machst du mehr Muskelaufbau oder Maximalkrafttraining?
      liebe Grüße
      Michael

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